Hopp-La intergenerative Bewegungsplätze
Intergenerative Spielplätze schaffen - Begegnungsräume öffnen
Mehr Infos
Mit PROMO Sport entsteht eine fundierte, vergleichbare und praxisnahe Grundlage für eine systematische kommunale Sportförderung. Unser Ziel: Transparenz schaffen, Entwicklung ermöglichen und Gemeinden dabei unterstützen, Sport strategisch und wirkungsvoll zu fördern – zum Nutzen der gesamten Bevölkerung.
Herzstück ist der PROMO Sport – Gemeinde-Check. Dieser liefert Ihnen eine Auswertung des Ist-Zustands und definiert Ihren Fördertyp. Die ausgewählten Praxisbeispiele liefert Input für die Umsetzung in Ihrer Gemeinde.
PROMO Sport macht Sportförderung messbar, vergleichbar – und gestaltbar. Entdecken Sie, wie Ihre Gemeinde den nächsten Schritt machen kann.
Beantworten Sie 24 Fragen zur aktuellen Situation in Ihrer Gemeinde. Was, wie und wen fördert Ihr Gemeinde? Wie verstehen Sie Sportförderung? Mit der grafischen Auswertung am Ende erhalten Sie einen Überblick, wie Ihre Gemeinde in der Sportförderung platziert ist und ordnet Sie einem Fördertyp zu.
Hinweis: Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.
Der Kurzleitfaden zeigt Ihnen anhand konkreter Anwendungsfälle, wie der Gemeinde Check eingesetzt werden kann und erläutert die einzelnen Funktionen. Ergänzend steht eine Vorlage zur vorbereitenden Selbstbeurteilung zur Verfügung. Diese erleichtert die interne Standortbestimmung und unterstützt die Erfassung relevanter Informationen vor der Durchführung des Checks.
Vorlage Selbstbeurteilungsbogen
Möchten Sie mehr über die Logik und Methodik hinter dem Gemeinde-Check erfahren? Das Factsheet zur Gemeindebefragung gibt Einblicke in die Gemeindebefragung und der Abschnitt Methodik zeigt die Herleitung des Fragebogens aus.
Intergenerative Spielplätze schaffen - Begegnungsräume öffnen
Mehr InfosDie Bevölkerung in Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen zu mehr Bewegung motivieren
Mehr Infos
fördert über Kommunikation, Information und motivierende Impulse
Häufigkeit: 30% der Schweizer Gemeinden
Gemeinden dieses Typs setzen vor allem auf Kommunikation, Information und anerkennende Impulse und fördern Sport eher über Aktivierung und Sichtbarkeit als über formale oder angebotsbezogene Instrumente.
Höchste Werte bei Kommunikation/Information (61.4%) und Anerkennung (21.1%); zudem relativ hohe Veranstaltungsförderung Vereine (50.0%) und Bewegungsfreundlichkeit (52.4%); eher tief bei Schulsport (18.9%) und Infrastruktur/Administration

fördert vereinsnah, breitensportlich und schulsportlich
Häufigkeit: 26% der Schweizer Gemeinden
Gemeinden dieses Typs fördern Sport primär über Vereine, Schulsport und bewegungsfreundliche Rahmenbedingungen und nutzen damit bestehende Strukturen als Reichweiten- und Wirkungsträger.
Hohe Werte bei Bewegungsfreundlichkeit (72.5%), Administration (74.0%), Veranstaltungsförderung Vereine (57.9%), Vereinsförderung (48.6%) und Schulsport (47.4%); tief bei professionellen Anbietern (10.4%)

fördert konzeptionell, angebotsbezogen und formalisiert
Häufigkeit: 15% der Schweizer Gemeinden
Gemeinden dieses Typs verfolgen einen konzeptionell-programmatischen Förderansatz mit vergleichsweise starken Akzenten bei eigenen Angeboten, Sportkoordination und formalen Grundlagen.
Höchste Werte bei eigenen Breitensportangeboten (48.3%), Sportkoordination (46.0%) und Grundlagen/Formalisierung (46.2%); zudem hohe Werte bei Infrastruktur (58.0%), Administration (69.0%) und Bewegungsfreundlichkeit (71.4%)

fördert Strukturen, Administration und Steuerung
Häufigkeit: 20% der Schweizer Gemeinden
Gemeinden dieses Typs profilieren sich vor allem über administrative und strukturelle Steuerung und bleiben in vielen direkten oder partnerschaftlichen Förderformen eher zurückhaltend.
Sehr hoher Wert bei Administration (71.2%), aber insgesamt eher tiefe Werte bei fast allen direkten Förderformen, z. B. eigene Angebote (12.7%), Vereinsförderung (19.6%), Zusammenarbeit Vereine (11.4%), Anerkennung (7.7%), Sportkoordination (6.5%)

fördert über Veranstaltungen, Angebote und professionelle Anbieter
Häufigkeit: 9% der Schweizer Gemeinden
Gemeinden dieses Typs fördern Sport besonders über Veranstaltungen und professionelle Anbieter und verfolgen damit einen eher projekt-, angebots- und erlebnisorientierten Ansatz.
Mit Abstand höchster Wert bei Förderung professioneller Anbieter (67.3%); zudem sehr hohe Veranstaltungsförderung Vereine (65.9%), hohe Administration (78.9%), Bewegungsfreundlichkeit (73.8%) und Infrastruktur (58.0%); auch Athletenförderung (33.3%) überdurchschnittlich
Der PROMO Sport – Gemeinde-Check basiert auf 24 Ja-/Nein-Fragen zu sechs, unten abgebildeten Handlungsfeldern der kommunalen Sportförderung.

Pro Handlungsfeld werden aus den Antworten zunächst Mittelwerte gebildet und standardisiert. Zur Abbildung der relativen Schwerpunktsetzung wird die durchschnittliche Ausprägung der Gemeinde über alle sechs Handlungsfelder als Intensität berechnet. Daraus ergeben sich die profilbezogenen Handlungsfeldwerte.
Die Gemeinde wird anschliessend demjenigen der fünf empirisch identifizierten Fördertypen (Ist-Profil) zugeordnet, zu dem die geringste quadrierte Distanz besteht.
Zusätzlich kann ein gewünschter Ziel-Fördertyp ausgewählt werden. Für jedes Handlungsfeld wird dann die Differenz zwischen Soll-Profil und Ist-Profil berechnet. Dabei gilt:
Die Handlungsfelder werden auf der Basis des Gap-Werts priorisiert:
Es wird das zu entwickelnde Handlungsfeld angezeigt und mögliche Massnahmen hierzu werden im Feld Beispiele aus der Praxis selektioniert.
Im Verlauf des Projekts wurden Daten über Schweizer Gemeinden in Zusammenhang mit der Sportförderung gesammelt. Die für den PROMO Sport – Gemeinde-Check verwendeten Daten stammen aus der Gemeindebefragung:
Die Gemeindebefragung zum Thema «Sportförderung in politischen Gemeinden» fand zwischen dem 29. August und dem 25. November 2025 statt. Ziel der Befragung war es, mittels einer repräsentativen Erhebung bei Schweizer Gemeinden verlässliche Daten zu deren Bestrebungen und Aktivitäten im Bereich Sportförderung zu erhalten.
Die Daten wurden mittels Online-Fragebogen erhoben, wobei sämtliche Schweizer Gemeinden per E-Mail-Einladung zur Teilnahme aufgerufen und bei Nichtteilnahme elektronisch erinnert wurden. Als Grundgesamtheit gelten die Schweizer Gemeinden per 01.01.2025.
Der Fragebogen war in Deutsch, Französisch und Italienisch erhältlich. Insgesamt wurden 2’121 Gemeinden zur Befragung eingeladen. Letztendlich haben N=200 Gemeinden den Fragebogen ausgefüllt. Das ergibt eine Brutto-Ausschöpfung (Anteil ausgefüllter Fragebogen an den Ausgangsadressen) von 9.4%. Mehr Informationen zur Gemeindebefragung gibt es hier.
Im Laufe des Projekts wurden weitere Daten gesammelt, erhoben und verarbeitet. Diese wurden für die Ausarbeitung des Gemeinde-Checks jedoch nicht verwendet.
Finanzdaten
Mittels öffentlich verfügbaren HRM-2-Daten zum funktionalen Bereich «Sport und Freizeit» von Schweizer Gemeinden wurden Nettoaufwendungen pro Kopf in einem Mehrjahresvergleich pro Gemeinde berechnet. Dies ergab ein Datensatz von N = 1’118.
Webcrawling
Mithilfe eines Webcrawlings wurden Gemeinde-Webseiten mit dem Fokus auf Kommunale Sportförderung aus Sicht der Anspruchsgruppen, Information und Kommunikation zu Sportförderung und deren Sichtbarkeit untersucht. Die Resultate führten zu einem Datensatz von N = 1’670.